CFP: Nach bestem Wissen…? Interdisziplinäre Zugänge zu einem allgegenwärtigen Problem (Erlangen, 28 .7. 2017 -29. 7. 2017)

Wissen ist uns selbstverständlich geworden: Das Wissen über Fakten prägt unsere Debatten, genauso treffen wir unsere Handlungsentscheidungen auf der Basis der Informationen, die uns zur Verfügung stehen, und hoffen, dass unsere – durch Erfahrung begründeten – Erwartungen für das Ergebnis unserer Handlungen eintreffen. Das gilt für das alltägliche Leben ebenso wie für die wissenschaftliche Arbeit. Gleichzeitig stellt das Konzept des Postfaktischen diese Sicherheit mit irritierender Selbstverständlichkeit in Frage. Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Notwendigkeit, epistemologische Grundannahmen, Methodiken und Wissensbegriffe praktisch zu reflektieren und auf ihre Interdependenzen mit unserem Handeln hin zu untersuchen, um herauszufinden, ob wir uns wirklich „nach bestem Wissen“ verhalten.

Die Tagung richtet sich an Masterstudierende und Promovierende. Da sie den komparatistischen Vergleich verschiedener Disziplinen als Chance versteht, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, sind ihr Beiträge aus allen Fachbereichen willkommen.

Die Tagung wird vom 28.7 – 29. 7. 2017 in Erlangen stattfinden, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Einsendungen sind in Form eines 300 Wörter umfassenden Abstracts oder eines bereits vollständigen Papers möglich. Bitte richten Sie diese an bernd.straussberger@fau.de. Einsendeschluss ist der 30. 4. 2017. Besonders möchten wir auch zu alternativen Vortragsformen wie z.B. Video-/Bildvorträgen ermutigen.
Es wird eine symbolische Tagungsgebühr von 5 € erhoben. Ein Tagungsband, in dem die vorgestellten Beiträge abgedruckt werden, ist geplant.

Zum CFP geht es hier und zum Download hier.

 
„Das Eigene muß so gut gelernt sein wie das Fremde.“
Hölderlin an Böhlendorff, 4. Dezember 1801
 


Copyright: Ethik der Textkulturen, Universität Augsburg, Universität Erlangen, 2012