Der 13. Band der Reihe Ethik – Text – Kultur im Wilhelm Fink Verlag ist erschienen, herausgegeben von Franz Fromholzer, Mathias Mayer, Julian Werlitz:

 

Nanotextualität. Ästhetik und Ethik minimalistischer Formen

 

Der Spruch im Alten Testament, die Fragmente Heraklits oder die Aphorismen von Kafka, die Maximen der Moralisten und das japanische Haiku – sie sind Experimente knappster Verdichtung, die sich gerade deshalb als zeitresistent erwiesen hat. Gleichwohl setzt die Linguistik die Textgröße erst oberhalb des Einzelsatzes an.

Der Band versammelt ein weites Spektrum von Beiträgen aus Philosophie, Theologie, Soziologie, Sprach-, Literatur- und Musikwissenschaft zu einem interdisziplinären, vielstimmigen Gespräch – über die Grenzen der Kulturen wie der Zeiten hinweg. Gebündelt sind diese Beobachtungen im Stichwort der Nanotextualität, um die Effizienz extremer Konzentration in ästhetischen, ethischen und logischen Konsequenzen zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis

 

 
„Das Eigene muß so gut gelernt sein wie das Fremde.“
Hölderlin an Böhlendorff, 4. Dezember 1801
 


Copyright: Ethik der Textkulturen, Universität Augsburg, Universität Erlangen, 2012