Ethik der Textkulturen

Augsburger Gespräche zu Literatur und Engagement

von Julian Werlitz am 08.07.2019

Freiheit! Die Augsburger Gespräche zu Literatur und Engagement gehen in die zweite Runde.

 

In enger Kooperation mit dem Sensemble Theater Augsburg und dem Friedensbüro finden die Gespräche in diesem Jahr vom 28.-30. Juli 2019 in der Stadtbücherei Augsburg statt.

 

Diskutiert wird über das Thema Freiheit: Wieviel Freiheit verträgt eine Gesellschaft, eine Demokratie, gerade in Zeiten von Terror und Rechtspopulismus? Wo sind die Grenzen der Freiheit zu ziehen? Wie bedroht ist die Freiheit durch Sicherheitswahn und Überwachungsmaschinerien? Wie gestaltet sich Freiheit in Zeiten von Flucht und Migration und ist Freiheit nicht letztlich auch kultur- und religionsabhängig?

 

Darüber diskutieren in diesem Jahr Sibylle Lewitscharoff, Kathrin Röggla, Susanne Heinrich, Tanasgol Sabbagh, Christoph Peters, Pierre Jarawan, Rainer Merkel und Stefan Kaegi von Rimini Protokoll.

 

Flyer / Programm[1]

Pressemitteilung[2]

Anhänge:
  1. Flyer / Programm: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/07/2019_07_Flyer-Waldow-Augsbg.-Gespräche_final_pdf-klein-1.pdf
  2. Pressemitteilung: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/07/Pressemitteilung-2019.pdf

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/augsburger-gespraeche-zu-literatur-und-engagement-2/


Lesung mit Oscar Cásares

von Julian Werlitz am 08.07.2019

Lesung mit Oscar Cásares

 

Oscar Cásares is from a town called Brownsville, located at the southern end of the Rio Grande River, just across the bridge from Matamoros, Mexico. Originally from San Luis Potosí, his ancestors settled in this border region back in the 1850s, and since then have spread far and wide across the country.

When he is not involved in teaching creative writing courses at the University of Texas at Austin, Oscar Cásares writes novels, stories, and essays about the border. His first book was a story collection called Brownsville, which was named a Notable Book of 2004 by the American Library Association. Amigoland, his first novel, was selected for the 2009 Austin Mayor’s Book Club, a citywide reading initiative by Austin Public Library.

In his talk here in Augsburg, he will introduce his new novel, Where We Come From[1], to the audience, which was published in May 2019. According to the author, it is “a lot of things—too many to list here—but what I can tell you is that I wrote it to understand what happens when you are separated from a place or a person but a piece of that place or person never leaves you.”

 

Stadtbücherei Augsburg | 09.07.2019 | 18 Uhr | freier Eintritt

Anhänge:
  1. Where We Come From: https://www.oscarcasares.com/purchase

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/lesung-mit-oscar-casares/


Tagung »Was war Geschlecht? Geschlechterforschung – kollaborativ«

von Andreas Lugauer am 02.07.2019

Symposium »Was war Geschlecht? Geschlechterforschung – kollaborativ«

 25.–26. Juli 2019

Villa an der Schwabach, Hindenburgstraße 46A, 91054 Erlangen

Tagungsprogramm als PDF: [hier klicken][1]

[2]

 

Herzliche Einladung zum Symposium: Was war Geschlecht? Geschlechterforschung – kollaborativ
Mit einer Keynote von Prof. Dr. Sigrid Nieberle (TU Dortmund): Was wird Geschlecht sein? Neue Aushandlungen emphatischer Geschlechterkonzepte aus kulturwissenschaftlicher Perspektive
Debatten über ›Geschlechtlichkeit‹ sind heute ein politischer Dauerbrenner. Anfang 2019 wurde in Deutschland das dritte Geschlecht (›divers‹) im Pass eingeführt, die #metoo-Bewegung hat 2018 strukturelle Gewalt gegen Frauen aufgedeckt. Die Frage nach gendergerechter Sprache führt in Deutschland seit Jahren zu einer immer stärker festgefahrenen Spaltung der Gesellschaft in Pro und Contra. Statt durch simple Oppositionsbildung die stets gleichen Diskussionen durchzuspielen, scheint ein offener und sensibler Dialog über geschlechterbezogene Fragestellungen überfällig, der auch bereits Spaltungen in der Gesellschaft berücksichtigt. Ein Dialog, der den Grenzen herkömmlicher Konzeptionen von Sprachgebung Rechnung trägt und dabei das wechselseitige Verhältnis von Sprache und sozialer Wirklichkeit nicht aus den Augen verliert. Welche Perspektiven und Chancen ergeben sich aus dieser Entwicklung hin zu sogenannten posttraditionalen Gemeinschaften? Welche hohe Verantwortung im Umgang mit ihr ist notwendig?
Leider ist vor allem in gesellschaftlichen und politischen Debatten eine Neigung zu beobachten, die durch einen direkten Rückschluss von ›Geschlecht‹ auf ›Gender‹ lediglich einen Kampfbegriff machen. Daher soll mit dieser Veranstaltung neben der Beschäftigung mit den eben genannten Fragen auch ein Ausloten der vielfältigen Dimensionen des Begriffs ›Geschlecht‹ ermöglicht werden. Von ›Geschlecht‹ direkt und ausschließlich auf die Unterscheidung von Sexualität und Gender zu schließen, ist vorschnell.
Was ›Geschlecht‹ also eröffnet, sind nicht nur Zugänge zur historischen Erforschung der Kategorie ›Geschlecht‹ im sexualen Sinn. Vor allem ließe sich auch nach der genealogischen Bedeutung von Geschlecht fragen (etwa Familie, Stammbaum, Erbschaft), nach Ethik von Geschlechtlichkeit (etwa Ehe), historiographischen (etwa Generationen als »Geschlechter«) oder taxonomischen Modellen (etwa Geschlecht im Sinn von Ähnlichkeit, von Teilhabe an Merkmalen). Die interdisziplinär ausgerichtete Perspektive bei der Erforschung des Themenkomplexes öffnet den Diskurs für ein breites Feld: es darf mit linguistischen, historischen, ethisch-normativen, literatur-wissenschaftlichen, theologischen, philosophischen, medizinischen, empirischen und sozial-wissenschaftlichen Instrumentarien experimentiert werden.

Organisiert wird die Tagung vom Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte mit historischem Schwerpunkt der FAU Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Christine Lubkoll), dem Elite-Studiengang Ethik der Textkulturen und dem German Studies Department der Brown University, Providence/USA. Um die Kooperation der beiden Universitäten zu intensivieren, wird in einem Feld aus Vortragenden – Studierende des Studiengangs ETK, Promovierende der FAU-Erlangen und PhD Students der Brown University – ein institutioneller Austausch ermöglicht werden. Im Rahmen der zweiten gemeinsamen Tagung wird Frau Prof. Dr. Sigrid Nieberle, Professorin an der Technischen Universität Dortmund für neuere und neueste deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender und Diversität, am 26. Juli eine Keynote halten.
Wir freuen uns über Besuchende, Mitwirkende und Kollaborierende!

 

was war geschlecht-team
Valerie Bürger (FAU), Johanna Mauer (FAU), Jasmin S. Meier (Brown), Pasqual Solaß (Brown)

 

Anhänge:
  1. [hier klicken]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/07/Programm_WaswarGeschlecht.pdf
  2. [Image]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/07/Poster_Tagung_ohne-Programm_jpeg.jpg

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/tagung-was-war-geschlecht-geschlechterforschung-kollaborativ/


Infoveranstaltungen in Augsburg

von Julian Werlitz am 27.06.2019

Herzliche Einladung zu den Infoveranstaltungen in Augsburg!

 

Mittwoch, 03. Juli: 13:15 Uhr in D 1012

Dienstag, 09. Juli: 13:15 Uhr in D 1012

 

Studierende und Dozierende des Studiengangs „Ethik der Textkulturen“ informieren über Bewerbung, Studium und Perspektiven.

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/infoveranstaltungen-in-augsburg/


Bayerische Akademie des Schreibens

von Julian Werlitz am 19.06.2019

Die Bayerische Akademie des Schreibens geht in die vierte RUnde

und Du kannst dabei sein!

 

Der Mensch wird erst am Du zum Ich

… schreibt der Philosoph Martin Buber. In der Begegnung, in der Wahrnehmung, in der Spiegelung durch andere kommen wir zu uns selbst. Aber spiegelt der Andere mich tatsächlich so, wie ich wirklich bin? Die Hirnforschung spricht von Spiegelneuronen, und in der Robotik gilt als ein Kennzeichen für Maschinen-Bewusstsein: Ist ein Roboter in der Lage, sich selbst im Spiegel zu erkennen? Was geschieht, wenn ich hinter den Spiegel schaue? Oder ihn zertrümmere? Und bin ich nur ein einziges Ich?

Wer Lust hat, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, wer Spaß am eigenen Schreiben hat, ist herzlich eingeladen, sich für die diesjährige Bayerische Akademie des Schreibens unter dem Motto Spiegelungen zu bewerben.

Unter der Leitung von Markus Orths (mehrfach ausgezeichneter Autor bei Hanser, sein Roman Das Zimmermädchen kam 2015 in die Kinos) und Heike Hauf (text & kritik) diskutieren wir über Spiegelungen des Wirklichen in der Imagination, über Doppelgänger, Replikanten und Spiegelkabinette aller Art.

Studierende aller Fachrichtungen können sich mit ihren Texten (3 – 5 Seiten zum Thema, fakultativ kann ein zweiter Text eingereicht werden) bis zum 1. August 2019 bewerben bei:

 

Prof. Dr. Stephanie Waldow

Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ethik

Universität Augsburg

 

Orte und Termine

31. Januar – 2. Februar 2020 in Bamberg

20. – 22. März 2020 in Augsburg

15. – 17. Mai 2020 in Regensburg

Die Abschlusslesungen finden am 26. Juni 2020 in München statt.

Flyer[1]

Anhänge:
  1. Flyer: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/06/Flyer-Akademie-2019.pdf

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/bayerische-akademie-des-schreibens-2/