Ethik der Textkulturen

Informationsveranstaltung Augsburg

von Anja Gramatke am 09.12.2019

Herzliche Einladung zur

Informationsveranstaltung des Masterstudiengangs »Ethik der Textkulturen«

 

Für alle, die sich über den Studiengang »Ethik der Textkulturen« informieren möchten, findet in Augsburg, Gebäude D Raum 1003 (Universitätsstr. 10) am Donnerstag, den 12. Dezember 2019 von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Dabei besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Dozierenden und Studierenden des Studiengangs zu den Themen Bewerbung, Studium und Perspektiven.

Alle Interessent*innen sind herzlich eingeladen!

 

(Eine Anmeldung zur Infoveranstaltung ist nicht erforderlich.)

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/informationsveranstaltung-augsburg-2/


Bericht: Die Lange Nacht der Wissenschaften

von Andreas Lugauer am 06.12.2019

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

 

 [1]

Kulturen im Dialog

Unter dem Motto „Kulturen im Dialog“ gestalteten vier Studierende des Masterstudiengangs Ethik der Textkulturen unter Betreuung von Eva Forrester einen Beitrag zur Langen Nacht der Wissenschaften, die am 19. Oktober 2019 stattfand.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit FAU Integra, dem TANDEM-Projekt, der Refugee Law Clinic, dem Centre for Human Rights und dem Zentralinstitut für Regionenforschung umgesetzt.

Innerhalb der Veranstaltung gab es drei große Themenschwerpunkte, die mit einer multimedialen Ausstellung zum Thema Flucht, Asyl und Integration, einer studentischen Vortragsreihe zum kulturellen Austausch und einem Raum für interkulturelle Begegnungen realisiert wurden.

Die multimediale Ausstellung

In drei verschiedenen Räumen wurden die Themenbereiche Fluchtursachen, Fluchtrouten und Ankunft sowie Begegnung präsentiert. Mittels einer multimedialen Präsentation konnte man sich selbstständig über den Flüchtlingsbegriff und die Fluchtursachen in verschiedenen Herkunftsländern informieren. Ferner lernte man Fluchtrouten, das deutsche Asylverfahren und die politischen Dimensionen des Asylbegriffs kennen. In persönlichen Begegnungen mit Geflüchteten waren Geschichten der Flucht aus erster Hand zu erfahren.

[2]

Die studentische Vortragsreihe

Die Vortragsreihe konzentrierte sich auf das breit gefächerte Spektrum von Kultur und kulturellem Austausch.  

Katharina Muschiol: Was ist eigentlich kulturelle Identität? – Positionen aus den Geisteswissenschaften zu einem Konzept des kulturellen Miteinanders

Kulturelle Identität bestimmt unser Miteinander und ist gleichzeitig auch das, was die öffentliche Debatte um Flucht und Migration überspannt. Der Vortrag beleuchtet Positionen aus der Soziologie, der Kulturtheorie und der Philosophie, die den breiten Horizont dieses Begriffes nachzeichnen. Das Konzept der Identität genauso wie die der Alterität und der Interkulturalität werden aufgegriffen und erläutert.

Oliver Regn: Unserdeutsch – Über die letzten Sprecher von Rabaul Creole German in Papua-Neuguinea/Australien

Unserdeutsch, eine Mischung aus Tok Pisin und Deutsch, ist eine aussterbende Kreolsprache. Etwa zur Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelten die Vorfahren der letzten verbliebenen Sprecher Unserdeutsch  im heutigen Papua-Neuguinea. Es waren „Mischlingskinder“, gesellschaftlich Ausgestoßene, die in Missionarsschulen in der Sprache der deutschen Kolonialherren unterrichtet wurden. Zur Festigung einer eigenen Gruppenidentität schufen die Kinder Unserdeutsch. Es benutzt den Wortschatz des Deutschen und verwendet ihn mit der Grammatik des Tok Pisins als Basis. Als „schlechtes Deutsch“ war es verpönt, allerdings handelt es sich hier um ein eigenes System, das mit grammatischen Mitteln beschrieben werden kann und als eigene Sprache gelten darf. Heutzutage wird Unserdeutsch nur noch in einer gealterten Community von weniger als 100 Menschen, die größtenteils in Australien lebt, gesprochen. Doch stellt die Sprache ein wichtiges Zeugnis des kulturellen Einflusses der deutschen Sprache in der Welt dar.

Sarah Seeger: Emojis als interkulturelles Kommunikationsmittel

Die Emoji-Bildzeichen sind inzwischen fester Bestandteil unserer internetbasierten informellen Kommunikation. Mit ihnen lässt sich Sprache nicht nur „ersetzen“, sondern um ein wichtiges Merkmal erweitern: die nonverbale und paraverbale Kommunikation. Dadurch wird diese Art der textbasierten Kommunikation auf die Ebene der Face-to-Face-Kommunikation verschoben und vermag somit, mangelnde sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten durch Bildhaftigkeit zu kompensieren. Es ist eine kulturübergreifende Kommunikationsform, durch die sprachliche Barrieren überwunden werden können.

Mona Staude: „Wir sind das Volk“ – Eine Genese rechter Denktraditionen anhand von Sprache

Die Sprache vermöge den Gedanken zu formen und der Gedanke führe letzten Endes zu Taten, sagte Theodor W. Adorno. In Anbetracht des Phänomens „Rechtspopulismus“ und dessen fast zügelloser Sprache erlangt Adornos These große Bedeutung, denn tatsächlich nimmt die rassistische, antisemitische und sexistische Gewaltbereitschaft zu. Der Vortrag widmet sich diesem Zusammenhang und liefert Einblick, inwiefern durch Sprache generationsübergreifend problematische Bewusstseinsinhalte transportiert werden.

Der Raum für interkulturelles Miteinander

Für ein interkulturelles Miteinander sorgte das Programm einer syrischen und einer äthiopischen Gruppe. Die aktive Teilnahme an einer äthiopischen Kaffeezeremonie, die Vorstellung äthiopischer Gewänder und Tänze, ein reichhaltiges Buffet und ein Vortrag zur syrischen Kultur schufen eine herzliche Atmosphäre. In Folge dieses aktiven Austausches konnten viele interkulturelle Erfahrungen gesammelt werden.

Bericht: Katharina Muschiol, Oliver Regn, Sarah Seeger, Mona Staude; Fotos: Eva Forrester

 

Anhänge:
  1. [Image]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/10/Plakat_2.jpg
  2. [Image]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/10/Plakat.jpg
  3. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/9/
  4. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/11/
  5. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/2/
  6. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/5/
  7. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/8/
  8. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/7/
  9. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/1/
  10. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/4/
  11. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/6/
  12. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/3/
  13. [Image]: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/10/

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/bericht-die-lange-nacht-der-wissenschaften/


31.01.2020, Ein Workshop mit Prof. Dr. rer. nat. Stefan-Alexander Schneider (Hochschule Kempten)

von Anja Gramatke am 25.11.2019

Workshop zum Thema:
„Zur Ethik autonomer Fahrerassistenzsysteme“

 mit

Prof. Dr. rer. nat. Stefan-Alexander Schneider (Hochschule Kempten, Fachbereich Elektrotechnik)

  1. Januar 2020 von 09.00 Uhr – 15.00 Uhr

 

Mobilität, die Beweglichkeit von Personen und Gütern, scheint ein Grundbedürfnis der Menschheit zu sein. Eine nomadische Lebensweise vergrößerte offensichtlich den Aktionsradius, um an z.B. Nahrung oder frisches Wasser zu kommen. Das erweiterte Angebot erwies sich als evolutionärer Vorteil. In Zeiten von Massentourismus und globalen Warenströmen verschafft sich der Nomade in uns immer noch Geltung. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum unser Bewegungsapparat mit ca. 200 Knochen und 400 Muskeln ausgelegt ist, um durchschnittlich Distanzen von täglich mehr als 20 Kilometern zu bewältigen. Der Wunsch, sich weiter bewegen zu können und damit einhergehend dann auch schneller zu agieren, zeigt sich schon in den Vorstellungen eines märchenhaften fliegenden Teppichs. Allerdings warnten Experten im 19. Jahrhundert davor, dass Menschen ernsthaft Schaden nehmen würden, wenn sie mit der Eisenbahn schneller als 30 km/h fahren. Sollen noch weitere Ziele oder gar größere Lasten transportiert werden, benötigen wir zusätzliche Mittel und Wege im wahrsten Sinne des Wortes: Diese Aufgaben konnten z. B. von domestizierten Tieren, v. a. von Pferden, übernommen werden. Schwere Lasten konnten alternativ mit Rollen auf ebenen Wegen transportiert werden. Der Einsatz von Rädern, die beliebig oft drehbar waren, wurde erstmals im 5. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien nachgewiesen. Und in Gewässern boten sich Flöße dafür an. Es ist daher sehr plausibel, dass sich der Begriff Fahrzeug von dem niederländischen Begriff vaartuig für Boot oder Schiff ableitet und in diesem Sinn über Reisebeschreibungen des 17. Jahrhunderts ins Hochdeutsche übernommen wurde.

Der Begriff Automobil steht für einen Selbstbeweger im Sinne eines unabhängig von der eigenen Muskelkraft angetriebenen Fahrzeugs. Alle anderen Fahraufgaben, wie das Lenken, Beschleunigen und Bremsen sowie deren Überwachung blieben zunächst als sogenannte Fahraufgaben beim Fahrzeugführer. Als Fahrzeugführer werden heute noch die Personen bezeichnet, die ein Fahrzeug in Bewegung setzen, in Fahrt halten und leiten, indem sie die Richtung bestimmen. Im Laufe der Zeit gesellten sich viele weitere Fahraufgaben dazu, wie z. B. die Einhaltung von Höchstgeschwindigkeiten. Ein Werkzeug wie ein Tachometer, ein einfaches Assistenzsystem, half dabei dem Fahrzeugführer bei der Einschätzung der Fahrzeuggeschwindigkeit.  Oftmals wurden diese zusätzlichen Aufgaben zunächst an einen weiteren Menschen, einen Assistenten delegiert: z. B. an den Chauffeur, der seinen Namen vom Anheizen der dampfgetriebenen Fahrzeuge erbte. Im Laufe der Zeit hatte dieser „Heizer“ während der Fahrt immer mehr Aufgaben zu übernehmen. Später musste er dann »nur« noch fahren: Aus dem Chauffeur wurde der Fahrer. Diese und viele andere Fahraufgaben beanspruchten mehrere Fertigkeiten, wie z.B. den Einsatz körperlicher Kraft zum Lenken – die Servolenkung musste erst noch erfunden werden – und die Umsicht, beim Anzeigen der Fahrtrichtungsänderung während des Abbiegens niemandem die Vorfahrt zu nehmen. Kennen Sie die heute noch anzuwendenden Handzeichen, wenn alle Systeme ausgefallen sind? Hand aufs Herz!

In dem Maße wie der Fahrer Fahraufgaben an das Fahrzeug abgibt, muss das Fahrzeug auch die Verantwortung vom Fahrer übernehmen. Diese Verantwortung geht damit schrittweise auch auf den Hersteller über. Nur wie? Können wir autonome Automobile, also aus dem Griechischen Wort für Wort übersetzt „sich selbst gesetzgebende Selbstbeweger“ wirklich wollen? Wie sollen Fahrzeuge so programmiert werden, dass sie in der unüberschaubaren Vielfalt von möglichen Verkehrssituationen selbst stets das mustergültige Verhalten aussuchen, insbesondere in Situationen, in denen Personenschäden unvermeidbar sind? Diese sogenannten Dilemma-Situationen stellen die Hersteller vor eine ethische Herausforderung: Utilitaristische Prinzipien zur qualitativen oder quantitativen Maximierung des Gemeinschaftswohls, wie sie von Versicherungen angewendet werden, stehen im Widerspruch zu Artikel 1 des Grundgesetzes: »Die Würde des Menschen ist unantastbar«. Eine Abwägung ist damit prinzipiell nicht möglich. Da der Widerspruch, von welchem Prinzip sich nun die autonomen Fahrzeuge leiten lassen sollen, nicht zu lösen ist, müssen wir uns als Gesellschaft entscheiden, wie die Algorithmen in den Fahrzeugen zu programmieren sind. Zwar sind in der bisherigen Fahrpraxis diese Dilemma-Situationen nur in Ausnahmefällen beobachtet worden und wir hegen die Hoffnung, dass solche Ausnahmesituationen aufgrund der verbesserten Technologie in Zukunft nicht mehr auftreten werden, doch können wir nicht ausschließen, dass andere, bisher noch nicht vorhergesehene kritische Situationen entstehen könnten. Und genau für diese potenziellen Fälle müssen wir uns als Gesellschaft aufstellen und den Herstellern verbindliche Vorgaben machen, wie die autonomen Fahrzeuge im Zweifelsfall zu reagieren haben.  

Ein erster Schritt in Deutschland war die Einberufung einer Ethik Kommission für automatisiertes und vernetztes Fahren. Der Bericht wurde im Juni 2017 vorgelegt und enthält im Wesentlichen 20 Regeln, die als technische Entwicklungsleitlinien verstanden werden wollen. Diese Leitlinien bilden somit den gesellschaftlichen Konsens für die Softwarearchitekten und die Softwareentwickler der automatisierten Fahrzeuge. Die deutsche Automobilindustrie ist sich einig, dass für die Absicherung und Freigabe höherer Automatisierungsgrade ein einheitliches Vorgehen im Bereich Test und Erprobung notwendig ist. Daher hat der Bundestag u.a. das Projekt PEGASUS, Projekt zur Etablierung von Generell Akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen beschlossen. Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem Ziel, ein Vorgehen für das Testen automatisierter Fahrfunktionen zu entwickeln, um so die rasche Einführung des automatisierten Fahrens in der Praxis zu ermöglichen. 

In diesem Seminar wollen wir uns mit der Frage der Verantwortung auseinandersetzen und eine Alternative zu den 20 Regeln der Ethik Kommission entwerfen.

 

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/31-01-2020-zur-ethik-autonomer-fahrerassistenzsysteme-ein-workshop-mit-prof-dr-rer-nat-stefan-alexander-schneider-hochschule-kempten/


5.12.2019, Porträtkonzert: Joseph Boulogne – der „schwarze Mozart“

von Andreas Lugauer am 19.11.2019

Porträtkonzert
mit Stücken von
Joseph Boulogne – dem „schwarzen Mozart“
Eine Identitätssuche zwischen Klassik und Karibik

Do., 5.12.2019 | 19.00 Uhr
Hugenottenkirche, Bahnhofplatz 3, Erlangen

 

[1]Joseph Boulogne, Chevalier de Saint-Georges (1745–1799) wurde auf Guadeloupe als Sohn eines französischen Edelmanns und einer Sklavin geboren. Er genoss, als Liebling des Vaters, eine klassische Ausbildung in Paris, lernte Fechten, Reiten und das Violinspiel. In all diesen Disziplinen brachte er es zu Höchstleistungen – er galt bald als Geigenvirtuose und brillianter Fechtmeister. In der Pariser Gesellschaft wurde er zwar Dank seiner Künste zu einem kleinen Ereignis, dennoch ließ ihn das weiße Paris stets spüren, dass er als „Mulatte“, trotz all seiner Vorzüge, kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft war.

Als Komponist gilt Boulogne als Vorbild für Mozart, sogar Einflüsse auf Beethoven werden ihm nachgesagt. Dennoch ist Boulogne nie in den Kanon der klassischen Musik aufgenommen worden. Klavier- und Kammermusik gespielt und gesungen von Lou Denès (Sopran), Katharina Jungwirt (Violine) und Christoph Orendi (Klavier).

Mit Texten gelesen von Timo Sestu.

Der Abend wird eingeleitet mit einer Einführung von Prof. Dr.
Christine Lubkoll, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit
historischem Schwerpunkt.

Anhänge:
  1. [Image]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/11/Joseph_Boulogne.jpg

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/portraetkonzert-joseph-boulogne-der-schwarze-mozart/


20.11.2019, öffentl. Debatte: »Die Förderung einer heterogenen Gesellschaft sollte das Ziel von Integrationspolitik sein«

von Andreas Lugauer am 05.11.2019

Öffentliche Debatte: Die Förderung einer heterogenen Gesellschaft sollte das Ziel von Integrationspolitik sein

Am 20.11.2019 um 18.30 Uhr findet im Kollegienhaus (KH 1.019) eine öffentliche Debatte des FAU-Debattierklubs statt. Zwei Teams debattieren im British Parliamentary Style zum Thema: Die Förderung einer heterogenen Gesellschaft sollte das Ziel von Integrationspolitik sein. Anschließend laden wir Euch zu einer Diskussion ein.

[1]

 

 

Anhänge:
  1. [Image]: http://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/11/Debatte.jpg

Adresse: https://ethik-msc.phil.uni-augsburg.de/20-11-2019-oeffentl-debatte-die-foerderung-einer-heterogenen-gesellschaft-sollte-das-ziel-von-integrationspolitik-sein/